Der Margenleck-Check rechnet Ihnen an einem einzigen abgeschlossenen Projekt aus, wie viel Marge zwischen Angebot und Schlussrechnung verschwindet — und was dieses Leck Sie im Jahr kostet. In drei Schritten, mit Ihren eigenen Zahlen.
Stundensatzrechner gibt es reichlich, kostenlos, von Kammern und Fachportalen. Die meisten Büros und Agenturen haben ihren Satz längst gerechnet. Das Problem sitzt woanders:
Der kalkulierte Satz und der Satz, der am Projektende tatsächlich ankommt, sind zwei verschiedene Zahlen. Die Differenz taucht in keiner Buchhaltung als eigene Position auf.
Sie verschwindet in Korrekturschleifen, die niemand berechnet hat. In Reisezeiten, Abstimmungsterminen und Protokollen, die in keiner Angebotsposition stehen. In dem Nachlass, den man beim Abschluss gegeben hat, ohne den Leistungsumfang zu reduzieren. Und in Zusatzwünschen, für die nie ein Nachtrag gestellt wurde.
Genau diese vier Posten macht der Margenleck-Check sichtbar — in Euro, an einem echten Projekt, in unter zehn Minuten.
Sie tragen ausschließlich in gelbe Felder ein. Alles andere rechnet und färbt sich selbst.
Personalkosten, Gemeinkosten, produktive Vollzeitäquivalente, Fehlzeiten und fakturierbarer Anteil. Daraus fällt Ihr Break-Even-Satz, Ihr Zielsatz inklusive Marge und der Gemeinkostenfaktor. Eine Ampel zeigt sofort, wo Ihr heutiger Verkaufspreis steht.
Ein abgeschlossenes, typisches Projekt. Auftragssumme, kalkulierte und abgerechnete Stunden — und die Stunden, die geleistet, aber nie in Rechnung gestellt wurden. Daraus entsteht der Satz, den Sie tatsächlich realisiert haben.
Die vier Leckposten in Euro, das Leck des Projekts, der Anteil an der Auftragssumme und die Hochrechnung auf Ihr Jahr. Dazu fünf Fragen, die zeigen, ob das Leck strukturell ist — und drei konkrete nächste Schritte.
Ein Blick auf Blatt 3. Die Werte im Bild stammen aus dem mitgelieferten Beispiel — ein Projekt, das auf den ersten Blick völlig unauffällig aussieht.
Beispielrechnung: Büro mit sechs produktiven Vollzeitäquivalenten, 95 €/h verkaufter Satz, ein Projekt mit 320 kalkulierten Stunden und 38 Stunden, die nie in Rechnung gestellt wurden. Die Hochrechnung unterstellt, dass dieses Projekt für den Betrieb typisch ist. Ihre Zahlen werden andere sein — das ist der Punkt.
Nicht geeignet für reine Produkt- oder Handelsbetriebe ohne Projektgeschäft — der Check rechnet mit Projektstunden.
Ein abgeschlossenes Projekt, zehn Minuten, kein Abo und keine Zahlungsdaten. Danach wissen Sie, ob Sie ein Preis- oder ein Prozessproblem haben.
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Der Margenleck-Check dient der betriebswirtschaftlichen Orientierung und ersetzt keine Steuer-, Rechts- oder Unternehmensberatung. Alle Ergebnisse beruhen ausschließlich auf den von Ihnen eingetragenen Werten.
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